Arbeitskreis ADS Südpfalz e.V.
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Kurt Fix, 1. Vorsitzender 

Ich bin Pädagoge. Schwerpunkt meiner beruflichen Tätigkeit war die Jugendarbeit in verschiedenen Arbeitsfeldern, vor meiner jetzigen Tätigkeit acht Jahre in der stationären Heimerziehung. Seit 2003 arbeite ich in der sozialpädagogischen Familienhilfe und in einer Einrichtung für Erziehungs-, Familien- und Sozialberatung.

Im ADS e.V. arbeite ich seit 2005 als Beisitzer im Vorstand.

Mein Lebensmittelpunkt ist seit 15 Jahren Landau, ich bin verheiratet, habe zwei Kinder (Tochter, 28 J. und Sohn, 27 J.) und drei Enkelkinder (5 J.,3 J. und 1 J.).  

Thomas Haberhauer, 2. Vorsitzender

Seit bei unserem Sohn AD(H)S diagnostiziert wurde, ist dieses Thema zu einem wichtigen Bestandteil unseres Familienlebens geworden.

Während der Lektüre eines Buches über ADS wurde mir klar, woher unser Sohn dieses "Manko" hat, nämlich von mir!

Testen lassen, die Diagnose AD(H)S erhalten und therapiert werden, war eine schnelle Abfolge und seitdem lerne ich ständig mehr über die Vielfältigkeit der Auswirkungen von AD(H)S auf Familie und soziales Umfeld.

Durch den Austausch mit anderen Eltern an den Stammtischen unserer Selbsthilfegruppe wurde mir bald bewusst, wie gut es tut verstanden zu werden.

Der Austausch mit anderen erwachsenen Betroffenen hat noch eine ganz andere Qualität, weshalb ich mit der Unterstützung meiner Frau im Februar 2008 einen Erwachsenen-Stammtisch ins Leben gerufen habe.

Dieser ist ein gutes Forum für AD(H)S-ler und Mitbetroffene zum ausquatschen, Probleme wälzen, Verstehen und verstanden werden. Jedes Mal lerne ich noch etwas dazu, alleine schon weil mir andere Standpunkte und Sichtweisen eröffnet werden.

Unsere Selbsthilfegruppe unterstütze ich seit März 2009 als Beisitzer und wurde im Januar 2010 zum 2. Vorsitzenden gewählt, da meine Vorgängerin ihr Amt niederlegte.

Sonja Pfirrmann, Kassenwart

Mein Name ist Sonja Pfirrmann. Durch die Unzufriedenheit in einer anderen Selbsthilfegruppe bin ich im Sommer 2003 zu dieser Truppe gestoßen – welch ein Glück! Mir war bald klar, dass ich hier gut aufgehoben bin und offen sagen kann, wo der Schuh drückt.

Etwas verwöhnt von der Pflegeleichtigkeit unseres Erstgeborenen ( im Nachhinein muss ich sagen, er ist auch leicht von ADS angehaucht ) stellten sich bei unserer Tochter bald nach der Einschulung erste  Probleme ein und haben uns seither wie ein roter Faden durch die ganze Schulzeit begleitet.

Wie dem auch sei, wir haben das Beste aus allem gemacht und sie mit ganzer Kraft unterstützt und gefördert - mit dem Ergebnis, dass sie vor Kurzem ihre Ausbildung mit Erfolg abgeschlossen hat.

Ich bin gelernte Kauffrau und leite zurzeit ein kleines - mal mehr, mal weniger - erfolgreiches Familienunternehmen. Durch meine letzte Tätigkeit in der Kalkulation einer Firma für elektrische Spezialartikel  und meine Genauigkeit wurde mir bald der Job als Finanzmanagerin  anvertraut. Seit April 2005 sorge ich dafür, dass die Mitgliedesbeiträge eingehen,  unsere Trainer ihr Honorar bekommen und uns die Krankenkassen bei ihrem Sponsoring etwas zukommen lassen – ich bin das „einnehmende Wesen“ des Vereins.

Stefanie Haberhauer/ Schriftführerin

Mein Name ist Stefanie Haberhauer. Ich bin seit 2003 in unserer Selbsthilfegruppe und seit 2006 als Schriftführerin tätig.

2003 wurde bei meinem Sohn AD(H)S diagnostiziert.

Nun stand ich da mit dieser Diagnose und wusste nicht weiter. Bis eine Bekannte mir von einer Selbsthilfegruppe erzählte, die ich dann auch gleich aufgesucht habe.

An den Stammtischen fühlte ich mich verstanden. Ich konnte meine Situation annehmen.

1 Jahr später ließ mein Mann sich testen und (welche Überraschung) bei ihm wurde auch AD(H)S festgestellt.

Mit der Zeit habe ich viele Erfahrungen gesammelt, und sammle noch, und bin froh diese auch weiter geben zu können.

Denn mit Hilfe und Verständnis ist der Weg viel leichter zu bestreiten.

Elke Hamburger / Pressereferentin

Ich bin seit dem ersten Tag des ADS Teams für die Öffentlichkeitsarbeit  verantwortlich.

Mit dem Thema Aufmerksamkeits-Defizit-Syndrom wurde ich durch die Diagnose bei meinem damals 6 1/2 jährigen Sohn konfrontiert.

Im Laufe der vergangen 10 Jahre habe ich viele mögliche Therapien und Maßnahmen kennen gelernt. Die Schwierigkeiten in Schule, Freizeit und Familie kenne ich zur Genüge, und weiß um die Beeinträchtigung von ADS auf das komplette Umfeld von Kindern und Jugendlichen.

Durch meine Mithilfe im ADS Team konnte ich viele neue Freundschaften schließen, ohne die meinem Leben schon jetzt etwas fehlen würde. Kontakte und Möglichkeiten wurden mir so eröffnet, die meinem Umgang mit dem ADS meines Sohnes viel geholfen haben.

Meinen erlernten Beruf als Techn. Zeichnerin übe ich nicht mehr aus. Nach mehreren Jahren in der Selbstständigkeit arbeite ich seit 2007 halbtags in einer Schule für lernbehindertre Kinder in Germersheim, bei der mittaglichen Essensausgabe und Betreuung.

Das Erfahrene das ich über Jahre in Form von Therapien, Kuraufenthalt und Familientraining gemacht habe, ist mir jetzt in meinem täglichen Umgang mit diesen verhaltensauffälligen Kindern im Alter von 6 - 16 Jahren sehr, sehr hilfreich. Nach den Sommerferien betreue ich u.a. Arbeitsgemeinschaften bei Musik- und Spielenachmittagen.

Außer meinem 16 jährigen Sohn habe ich eine bereits 24 jährige Tochter (ohne ADS).

Ines Jeske/ Beisitzer

Seit nunmehr 18 Jahren bin ich im sozial – und heilpädagogischen Bereich als Erzieherin, Heilpädagogin sowie Persönlichkeitstrainerin tätig und begleite hier mit Erfolg und Spaß Familien und Klienten durch ihren Lebensalltag.

Das „AD(H)S“ ist seitdem ebenfalls fester Bestandteil meiner Arbeit.

Gemeinsam mit meinen KollegInnen und den Mitgliedern möchte ich betroffenen oder interessierten Menschen

  • hilfreiches Wissen über das AD(H)S vermitteln
  • unterschiedliche Wege im Umgang mit diesem Syndrom aufzeigen
  • mögliche Ängste nehmen und somit
  • Sicherheit bei der Lösung problematischer Lebenssituationen schaffen

 

Frei nach dem Motto: „Nicht weil es schwer ist, wagen wir es nicht, sondern weil wir es nicht wagen, ist es schwer.“ (Lucius Annaeus Seneca)

Natürlich freue ich mich dabei sehr über die vielen, positiven Rückmeldungen ob unserer Arbeit!

Vom Kindergarten, über die Jugendarbeit bis hin zur Erwachsenenberatung habe ich mich in verschiedensten Fachrichtungen schulen lassen.

Meine jedoch wichtigste „Ausbildung“ erhielt ich in den Jahren 1971 bis heute, als rebellische Tochter meiner krisenerprobten Eltern und Jüngstgeborene von insgesamt vier Geschwistern.

Auch die Töchter meines Mannes haben mich in den vergangenen Jahren Wertvolles und Unverzichtbares in Punkto Familienleben gelehrt.

Der beste Lehrmeister ist und bleibt eben immer noch das LebenJ

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